Ich bin doch auch ein Hitlerjude
Humor in der Nazizeit
Vorbemerkung
Meine Tante, Annegret Wolf, geb. Hasecke, wurde 1923 geboren. Sie war bei der Machtergreifung Hitlers zehn und bei Kriegsende 22 Jahre alt.
Schon während der Nazizeit hat sie damit begonnen, Witze aufzuschrieben und humorvolle Begebenheiten zu sammeln. Nach 1945 hat sie gemeinsam mit Freunden und Verwandten die Witze aus der Nazizeit aus dem Gedächtnis heraus niedergeschrieben und vermutlich im Jahre 1947 gemeinsam mit den Witzen der Nachkriegszeit in einem Schreibheft ins Reine geschrieben.
Sie wählte für ihre Sammlung die Überschrift, »Humor während und nach der Regierungszeit Hitlers«. Daraus zu schließen, dass sie die Nazi-, Kriegs- und Nachkriegszeit als eine zusammenhängende Einheit betrachtete, erscheint mir nicht zu gewagt. Besonders der Abschluss der Sammlung, eine Satire, die in der Art einer »virtuellen Geschichtsschreibung« danach fragt, was wäre, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte, legt den Schluss nah, dass sie besonders gerne über den Größenwahn der Nationalsozialisten lachte, der besonders während und nach dem Krieg mit dem ärmlichen Leben der Bevölkerung kontrastierte.
In der Sammlung findet man auch eine gute Portion Galgenhumor, was aufgrund der Bombenangriffe der allierten Luftwaffe auf deutsche Städte und der fast jede Nacht auszustehenden Todesangst nicht überrascht. Antisemitische Witze sind selten. Entweder konnte meine Tante zur Niederschrift über sie nicht mehr lachen, oder sie kursierten in der Nazizeit im Volksmund weniger als im Stürmer.
Bezeichnend für ihr ambivalentes Verhältnis zur jüdischen Bevölkerung, in dem sich menschliches Mitgefühl und weit verbreitetes Ressentiment mischen, ist die von ihr aufgezeichnete Episode, die sich in Solingen-Ohligs, also mehr oder weniger direkt vor meiner Haustür zu getragen haben soll.
Die tragikomische Pointe dieser Begebenheit wählte ich daher als Titel für den ersten Teil ihrer Sammlung.Die Kinder wollen mit dem Judenjungen Herz in Ohligs nicht mehr spielen. Der Kleine sagt: »Ach, spielt doch wieder mit mir, ich bin doch auch ein Hitlerjude.«
Ich habe die Sammlung in drei Teile untergliedert.
- Witze und Begebenheiten, die sich auf die Nationalsozialisten im Allgemeinen beziehen.
- Witze aus der Kriegszeit
- Witze aus der Nachkriegszeit
Ich bin doch auch ein Hitlerjude
Witze
Wann war der heißeste Sommer? 1933, da sind die meisten Roten braun geworden.
Hindenburg geht spazieren und verliert sein Taschentuch. Ein Herr hebt es auf und bittet, es behalten zu dürfen. Hindenburg sagt: »Ach, lieber Herr, lassen Sie es mir doch, es ist ja das einzige, wo ich meine Nase noch reinstecken darf.«
Warum ist Göbbels Ehrenbürger von Braunschweig geworden? Weil er der einzige ist, der den Spargel quer essen kann. (große Schnauze)
Arbeiter quälen sich damit ab, einen riesigen Baumstamm durch die Straßen Berlins zu schaffen. Ein Berliner rät ihnen, den Baum durchzusägen. Das geht nicht. Warum? Göbbels bekommt davon eine Mundharmonika.
»Haben Sie schon den neuen Göbbelshut?«
»Wieso, Göbbelshut?«
»Ja, kleiner Kopf, großer Rand.«
Wettlauf zweier Fliegen von einem Göbbelsmundwinkel zum anderen. Die eine ist früher da. Warum? Sie ist um den Kopf herumgegangen.
Göring schläft immer bei offenem Fenster. Warum? Er hofft, dass ihm der Abendstern auf die Brust fällt.
Göring im Talar begegnet Hitler. Er will Kirchensteuer bezahlen.
Göring wird ein Wasserrohrbruch gemeldet. Er ruft: »Schnell meine Admiralsuniform!«
Göring vermisst einen Orden. Große Aufregung. Nach langem Suchen findet ihn der Diener am Schlafanzug.
Göring braucht seinen Diener nicht mehr zu klingeln. Er fährt mit der Hand an seinen Orden vorbei. rrrrr.
Die Westfalenhalle wird abgerissen. Warum? Göring braucht einen neuen Kleiderschrank.
Göring hat einen neuen Ordnen bekommen, aber leider auf der Brust keinen Platz mehr dafür. Er trägt nun ein Band mit den Buchstaben WOH (Weitere Orden hinten)
In Deutschland wird der Benzin knapp. Warum? Göring Uniformen werden gereinigt.
Der Schumacher X geht aus und trägt seinem Lehrjungen auf, alles gut zu notieren. Als er zurückkommt, findet er folgende Eintragung: HJ, SS, SA, KPD, BDM. Wütend ruft er: »Was soll denn dieser Unsinn?« Es soll heißen: Hermann Göring, seine Schuhe, Sohlen Absätze, Keine Pinne drin, bis Dienstag Mittag.
Göring ist so mit Orden bedankt worden, dass er nur noch ein Band trägt mit den Buchstaben SK (Siehe Katalog)
Hitler, Göring und Göbbels kommen in den Himmel. Petrus fragt, wie oft sie gelogen haben. Hitler hat 3x gelogen und muss 3x über die Milchstraße gehen. Göring 6x. Göbbels ist plötzlich verschwunden. Er holt sein Motorrad.
Wahre Begebenheit
Im Anfang der Machtübernahme mussten oft die Fahnen gehisst werden. Kappen Wilm, ein Original aus Velbert, macht seiner Wut darüber mit folgenden Worten Luft: »Man hätt jetzt nix angeruh mie te donn, als Fahnen rinn, Fahnen rut, Fahnen rinn, Fahnen rut.«
Witze
Göbbels muss sich einer Operation unterziehen. Seine Ohren müssen ein Stück weiter nach hinten versetzt werden. Warum? Sein Mund wird immer größer.
Göring kommt in den Himmel. Nach 4 Wochen wird er wieder rausgeschmissen. Warum? Er hatte den Mantel vom Nikolaus angezogen.
Tünnes und Scheel treffen sich. Scheel fragt: »Weißt du schon, dass die Partei jetzt wieder geöffnet ist?« »Ach, kann man jetzt wieder austreten?«
Hitler bekommt ein Ständchen gebracht. Der Träger des Schellenbaumes stürzt. Hitler kommt entsetzt rausgelaufen und ruft:»Bist du gefallen, Hermann?«
Hitler, Göbbels und Göring kommen in den Himmel. Der liebe Gott steht auf und begrüßt die beiden ersten. Als Göring kommt, wird ihm zugeflüstert: »Bleib sitzen, sonst setzt der sich auf deinen Thron.«
Tünnes liegt im Krankenhaus. Der Arzt und eine Schwester sind bei ihm, als Scheel hereinkommt. Dieser grüßt mit folgenden Worten: »Heil Hitler, Herr Doktor, Gelobt sei Jesus Christus, Schwester, leck mich im A*** Tünnes, wat sühst du schleit ut.«
Wer ist der schlechteste Turner in Deutschland? Adolf Hitler. Er braucht zu einem Aufschwung 4 Jahre. (Vierjahresplan)
Wahre Begebenheit
1933. Hermann Wild, 9 Jahre alt, saß auf dem Klosett. Später gibt er seiner Mutter ein Zeitungsblatt mit dem Bild des Führers und sagt: »Ne, Mutter, datt war mich doch zu schad zum Abputzen.«
Witze
Wer bezahlt unsere KDF-Fahrten? Dänemark (Dä ne Mark und dä ne Mark)
Hitler kommt in den Himmel und grüßt: »Heil Hitler, lieber Gott.« »Grüß Gott, lieber Hitler.«
Tünnes marschiert mit der SA. Sie kommen an einer Kirche vorbei. Der SA-Führer will wissen, ob es eine katholische oder evangelische Kirche ist. Tünnes muss nachforschen und geht in die Kirche. Als er zurückkommt, meldet er: »Das ist eine Nazi-Kirche, am Altar steht: Gebet am Morgen. Gebet am Abend.«
Wahre Begebenheit
Ein Händler in Solingen ruft aus: »Frische Fische, gute Fische, dicke Fische, so dick wie Hermann Göring.« Er bekam ein paar Tage Gefängnis. Nachher rief er aus: »Frische Fische, gute Fische, dicke Fische, so dick wie vorige Woche.«
Witze
Dr. Ley fragt bei der Besichtigung eines Betriebs, wie es mit der politischen Einstellung der Arbeiter wäre. Der Betriebs sagt: »Ja, Pg. sind sie alle, wer nicht Parteigenosse ist, der ist Parteigegner.«
Was heißt Arbeitsfront auf japanisch? Pinke, Pinke, futschi, futschi.
Es fliegt durch die Luft und klirrt. Was ist das? Hermann Göring.
Wahre Begebenheiten
In der Straßenbahn von Wuppertal nach Velbert sitzen sich ein SS-Mann und ein Jude gegenüber. Der SS-Mann merkt schon lange, dass der Jude ihn etwas fragen will. Schließlich platzt dieser heraus: »Wie weit sind Sie noch von einem Verbrecher entfernt?« Der SS-Mann stutzt, grinst, schätzt die Entfernung ab und sagt: »Ungefähr 3/4 Meter.« An der nächsten Haltestelle steigt der Jude aus.
Dr. Ley besichtigt den Musterbetrieb Helkenberg in Velbert. Er beobachtet einen Arbeiter beim Mittagessen. Dieser hat Kartoffelsalat, dazu Würstchen und Bier. Dr. Ley fragt: »Wem haben Sie zu verdanken, dass Sie so gut speisen können?« Antwort: »Unserem Prokuristen, der hat vergessen, mir den Beitrag für die Arbeitsfront abzuhalten.«
Ein Berliner fährt mit seinem Fuhrwerk auf der falschen Straßenseite und wird von einem Schutzmann angehalten. Dieser fragt: »Wie heißen Sie?« »Lehmann.« »Was sind Sie?« »Pferdeführer.« »Nein, es gibt nur einen Führer, und das ist Adolf Hitler.« »Ja, dann schreiben Sie Gaul-leiter. (Gauleiter)
Witze
Lehrer fragt in der Schule: »Wie groß ist Adolf Hitler?« Fritz: »Einen Kopf kleiner als mein Vater.« Lehrer: »Woher weißt du denn das?« Fritz: »Mein Vater sagt immer: »Adolf Hitler steht mir bis hier.« (Zeigt an den Hals)
Wann ist der Vierjahresplan beendet? Wenn der Bauch vom Hermann beim Josef in die Bux passt.
Führer und das deutsche Volk vergleichen? Hitler ist das Edelweiß, Göring das Tausendschönchen, Göbbels das Löwenmaul und das Volk das Zittergras.
Zwei Freunde treffen sich. Der eine fragt: »Was gibt es Neues in der Politik?« »Ich weiß es nicht, ich bin 4 Wochen nicht in der Kirche gewesen.«
Was ist das neueste Märchen aus dem Dritten Reich? Es war einmal ein Sonntag, an dem nicht gesammelt wurde.
Hitler und Göring stehen vor dem »Heiligen Rock« in Trier. Göring kann sich von dem Anblick nicht trennen. Schließlich sagt Hitler: »Komm, Hermann, de passt dich ja doch nit.«
Wahre Begebenheit
Der Lehrer sagte schon in der Schule: »Göbbels, Sie haben eine Schnauze, Sie werden noch einmal Minister.«
Witze
Der Führer will sich eine andere Frisur machen lassen, doch der Meister kann machen, was er will, die Tolle fällt immer wieder in die Stirn. Der Lehrjunge weiß Rat. »Zwei Tage Pressefreiheit, und die Haare stehen zu Berge.«
Während einer Sitzung des Völkerbundes in Genf wird ein Paket abgegeben mit der Aufschrift: »Zur gefälligen Bedienung.« Das Paket enthielt - Stricke.
Bei einem Besuch in Köln will der Führer wissen, ob es viele Meckerer dort gibt. Tünnes soll sich erkundigen und eine Liste schicken. Er sendet ihm das Adressbuch.
Kellner zum Gast: »Ich empfehle Ihnen noch besonders den neuen Völkerbundkäse.« »Ja, was ist denn das?« »Der läuft von selbst auseinander.«
Kinder sollen in der Schule über die Arbeitsfront schreiben. Fritzchen wusste nichts und muss deshalb zu Hause 50-mal schreiben: »Die Arbeitsfront ruft mich.« Fritzchen schreibt aber »Die Arbeitsfront rupft mich.« Der Lehrer fragt: »Aber Fritz, sieht denn niemand deine Aufgaben nach?« »Doch, mein Vater.« »Was hat der denn dazu gesagt?« »Endlich mal ein vernünftiger Schulmeister.«
Juden dürfen nur noch weibliche Hausangestellte über 45 Jahren einstellen. Ein ganz besonders schlauer Jude nimmt statt 1 zu 45 Jahren, 3 zu 15 Jahren.
Wahre Begebenheit
Die Kinder wollen mit dem Judenjungen Herz in Ohligs nicht mehr spielen. Der Kleine sagt: »Ach, spielt doch wieder mit mir, ich bin doch auch ein Hitlerjude.«
Witze
Der Papst hat einen Schlag bekommen. Göbbels hat ihm gebeichtet.
Drei bekannte Männer, Professor Dr. med Sauerbier, Architekt Irvost und Diplomat Eden streiten sich, wessen Beruf der älteste sei. Der Arzt sagt: »Gott hat aus einer Rippe von Adam die Eva geschaffen, das war die erste Operation.« Architekt: »Gott hat aus Chaos die Welt erst geschaffen, also ist mein Beruf noch älter.« Diplomat: »Und wer hat das Chaos gemacht?«
Trotzki, Lenin und Litwinow gehn durch eine kleine Stadt Russlands. Kinder rufen ihnen nach: »Wir wissen auch, wer ihr seid, wir wissen auch, wer ihr seid.« Trotzki stolz zu seinen Begleitern: »Seht doch, wie berühmt wir sind, sogar die Kinder kennen uns.« Im Weglaufen rufen diese: Juden seid ihr, Juden seid ihr, Juden seid ihr.«
Der Führer wünscht von seinen Mitarbeitern, dass sie sich im neuen Jahr alle bessern. Zum Neujahrsempfang kommt Göring in Zivil, Göbbels mit seiner Frau, Dr. Ley nüchtern. Rosenberg kommt eine halbe Stunde zu spät, er war vorher in der Kirche.
Serenissimus und Kindermann kommen zur Fastnachtszeit in den Gürzenichssaal nach Köln. Es werden gerade große Narrenreden gehalten. Serenissimus fragt: »Kindermann, was machen denn die vielen Leute hier?« »Ja, Hoheit, hier werden große Reden gehalten.« »Ach, Kindermann, das freut mich aber, dass der Völkerbund auch mal nach Köln kommt.«
Ein Deutscher und ein Itzig (Jude) streiten sich darüber, was der Name RADIO bedeutet. Itzig sagt: »Ich lese von hinten: 'Ohne Itzig Deutschland Am Ruin.« Der Deutsche haut ihm eine Ohrfeige. Sie kommen vors Gericht. Der Richter fragt: »Wir konnten Sie den Juden ohrfeigen?« Deutscher sagt: »Ich lese das Wort RADIO von vorne: »Rein Arischer Darf Itzig Ohrfeigen.«
Tünnes und Scheel treffen sich. Tünnes sagt: »Komm, geh mit in den Wald.« Scheel sagt: »Das heißt nicht Wald, das heißt NS-Baumgemeinschaft.«
Der Völkerbund trat zu einer Sitzung zusammen. Ergebnis: Es wurde beschlossen, nichts zu beschließen.
Göring besichtigt eine Irrenanstalt. Alle grüßen ihn, nur ein Gärtner nicht. Göring fragt empört: »Warum grüßen Sie mich nicht, ich bin Reichsjägermeister, Generaloberst der Flieger, Beauftragter des Führers für den Vierjahresplan, Ministerpräsident Hermann Göring.« Gärtner: »Ja, bei mich hätt et genau so angefangen.«
Fritz und Karl treffen sich. Karl ist sehr traurig und niedergeschlagen. Fritz fragt: »Was ist denn mit dir los, du warst doch sonst immer so fidel.« Karl: »Ja, früher hatte ich auch einen Anzug aus einem Pflaumenbaum und jetzt einen aus einer Trauerweide.«
Eine Ziege, eine Kuh und ein Esel stehn in Österreich in der Nähe der deutschen Grenze. Die Ziege geht nach Deutschland, kommt aber sofort zurück und sagt: »In Deutschland darf man noch nicht einmal meckern.« Die Kuh geht auch, kommt sofort zurück: »In Deutschland wird man zuviel gemolken.« Der Esel geht auch nach Deutschland und kommt nicht zurück. (In Deutschland wird jeder Esel Amtswalter).
Kaiser Wilhelm II in Doorn schickt 100 RM an den Rundfunk in Berlin und bittet, sie möchten ihm das Lied spielen »Nach der Heimat möcht ich wieder.« Er bekommt 50 RM zurück mit der Bemerkung, sie hätten gespielt »Du kannst nicht treu sein.«
Was ist der Unterschied zwischen Mussolini und dem Negus Hail Selassi von Abessinien? Mussolini hat ein schwarzes Hemd und einen weißen Popo, Heil Selassi hat ein weißes Hemd und einen schwarzen Popo.
Göring fliegt nach Abessinien. Nach ein paar Tagen drahtet er an den Führer: »Negus geflohen, Uniform passt, Hermann.«
Göring besitzt einen klugen, sprechenden Papagei. Er geht einmal in der Uniform eines SA-Obergruppenführers an dem Papagei vorbei. Der grüßt: »Heil Hitler!« Später kommt er in der Uniform des Reichsjägermeisters. Das Papagei grüßt: »Weidmanns heil!« Als Göring einmal als Reichsmarschall geschmückt mit allen Orden und Ehrenzeichen vorbeikommt, grüßt der Papagei: »Helau.«
Ein Schiff sinkt. Alle ertrinken bis auf 10 Deutsche, diese schwimmen oben. Warum? Sie haben Anzüge aus Holz.
Göring begegnet einer Frau, die ein Stück trocknes Brot isst. Er fragt: »Haben Sie kein Geld, um Butter zu kaufen?« Frau:»Ich habe Horst-Wessel-Butter, die marschiert im Geiste mit.«
Hitler fragt Göbbels: »Was meinst du wohl, wie lange wird
unsere Partei bestehen?«
Göbbels: »Das sagt doch schon der Name unserer Partei
»Nur solange die A***löcher parieren.«
Das Kind stört den Vater beim Essen durch viele Fragen, dass dieser schon ganz nervös geworden ist. Das Kind fragt: »Vater, wer hat den Juden eigentlich die Häuser angesteckt?« »Sei doch still.« Das Kind fragt aber immer wieder »Wer hat die Häuser angesteckt« Vater ärgerlich: Ess, Ess, aber verbrenn dir nicht den Schnabel.«
Kinder müssen in der Schule einen Aufsatz über die Straßenbahn schreiben. Fritzchen schreibt folgendes: »Die Straßenbahn. Die Straßenbahn ist ein großer viereckiger Kasten. Vorne steht der Führer, hinter dem Führer steht das Volk. Das Volk, das nicht hinter dem Führer steht, sitzt im Kasten.«
Vater geht in die SA und hinterlässt zu Hause einen Zettel »Bin in der SA.« Mutter schreibt auf denselben Zettel »Bin in der Frauenschaft.« Sohn schreibt »Bin in der HJ.« Tochter schreibt »Bin im BDM.« Als sie nach Hause kommen, ist die Wohnung ausgeräubert und auf dem Zettel steht, »Dass ich so ungestört hier arbeiten konnte, verdanke ich dem Führer. Heil Hitler!«
Wer ist der größte Elektrotechniker in Deutschland? Adolf Hitler. Er hat Österreich eingeschaltet, das Russland ausgeschaltet, die ganze Welt auf Hochspannung gebracht und bedient noch immer das Schalter.«
Wer sind die drei größten Fotografen? Hitler, Mussolini und Benesch. Warum? Hitler vergrößert, Mussolini entwickelt und Benesch zieht ab.
In Warschau werden alle Hühner abgeschlachtet. Warum? Ihr gackern hört sich an wie »Protektorat, Protektorat, Protektorat.«
Der Papst ist in Warschau eingetroffen. Er gibt den Polen die letzte Ölung.
Was haben England, Frankreich und unser Volksempfänger gemeinsam? Sie können alle drei Moskau nicht kriegen.
Wenn der Himmel ganz schwarz ist. Was bedeutet das? Göring macht einen Betriebsausflug. Es sind so viele Flugzeuge in der Luft, dass die Vögel zu Fuß gehen müssen.
Chamberlain macht einen Erkundungsflug über Deutschland. Er kommt verzweifelt zurück und sagt: »Die Deutschen sind nicht auszuhungern, sie haben sich so eingedeckt, dass die Säcke schon aus den Kellerfenstern sehen.« (Schutz gegen Splitter.)
Die Gesichter der Engländer werden immer länger. Sie befinden sich mit der Politik auf dem Holzweg.
Handwerker arbeiten bei Hermann Göring in Karinhall. Der eine Arbeiter sagt: »Da hätte ich aber bald den Hals gebrochen.« Der andere: »Wie kommt denn das?« »Ich bin auf einem halben Pfund Butter ausgerutscht, wenn ich mich nicht an einer langen Wurst festgehalten hätte, wäre ich mit dem Hintern in eine Bierkiste gefallen.«
Frau Gedönsrat zu Frau Knuselknatschig: »Hant Schmitzgens ejentlich in der Lotterie jewonnen, oder warum jeht et denen so jut?« »Frau Knuselknatschig: »Ne, dem Schmitz hant se nur statt dem Lohn de Abzüge ausbezahlt.«
Drei Männer sitzen in einem Lokal. Der erste sagt: »Nä, nä, nä.« Der zweite: »Junge, Junge, Junge.« Der Dritte: »Ne, wat et doch nit alles gibt.« Der Ober kommt und legt ihnen einen Zettel hin. »Politische Gespräche sind hier verboten.«.


