Eine Geschichte von unten

Erinnerung an die Fahrt nach Drüben

Vorher und nachher ist es immer dunkel. Wegen der Nacht. Damit aber die dort wissen, wo oben und unten ist, haben sie sich die ganze Grenze hell erleuchtet. Für das Oben haben sie kleine Türme gebaut, in denen sie sitzen und herunter schauen können. Für das Unten haben sie sich einen Liegespiegel mit Rollen und einer langen Stange dran gebastelt. Da müssen sie sich nicht auf den kalten und dreckigen Boden legen und können trotzdem das Auto von unten sehen.

Das Ganze schreckt die Eltern, weil sie nämlich Bücher für die Tanten und Onkel und Rätselhefte für die Oma mit haben, was sie nicht dürfen. Druckwerke heißt das hier. Aber die finden sie dann sowieso später im Kofferraum in der grünen Reisetasche.

Die Spiegel haben sie dann aber schon wieder weggeschoben, was Holpergeräusche gemacht hat, weil es hier nämlich sonst immer ganz still ist.

Soziale Plastik. Die Kunst der Allmende

Zum 30. Todestag von Joseph Beuys.

Die Reise nach Jerusalem

Roman

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