Wissenschafter der unterschiedlichsten Richtungen versuchen seit einigen Jahren, jenen heißen Sommer mit dem Beginn der Informationsflut und der damit verbundenen sexuellen Aufklärung, die damals ihren Anfang nahm, zu erklären. Doch wer jenen Sommer bewußt erlebt hat, weiß, daß an dieser Erklärung mehr als nur etwas faul, und daß dies Gelaber einfach nicht wahr ist.
Es war, als täte sich etwas Unerklärliches im Innern der Erde und oben, in den Lüften. Es kam von oben und unten, umwehte uns sanft, wurde stärker und riß uns mit sich. Es kann nicht nur an der Trockenheit, der Dürre und Hitze jenes Sommers gelegen haben. Es lag in der Luft, war überall, wo ich gerade war, gerade ankam: Zürich, Paris, Berlin, New York, Los Angeles, London - Aufbruch- und Abstreifstimmung, die Pilzköpfe, Jazz, Samba, der Tanz der Straßen endlich auf den Straßen, aufgeregte Politiker und aufmüpfige Professoren im gleichen Boot, am Ufer die geschockten Lehrer und die Erwachsenen mit ihren verständnislosen Blicken, und überall: schier unerschöpfliche Energien.