Bunkermutter, Bunkerkind
Aus der Enge der mütterlichen Geborgenheit ausgestoßen, ausgetrieben. Der Schrei, der erste Schrei, vermischt mit den Explosionen der detonierenden Bomben, hallt durch den feuchten, dunklen Bunker. Rings umher Menschen mit angstvollen Gesichtern, angespannten Körpern. Die Mutter allein gelassen ohne Hebamme und ärztliche Hilfe.
Dieser Bunker wird nun in den ersten zwei Jahren dieses kleinen Wesens immer wieder das schützende Zuhause, wenn die Sirenen den herannahenden Fliegerverband mit der tödlichen Last im Rumpf ankündigen.